Histamin-Intoleranz

Am Leben nicht mehr teilnehmen

Unwissenheit kann tödlich sein…

"hochgradige Histamin-Intoleranz"

Während Histamin in grösseren Mengen bei jedem Menschen schwere, ja sogar lebensbedrohliche Krankheitszustände hervorrufen kann, reichen im Falle einer Histamin-Intoleranz bereits kleinste Mengen von wenigen Mikrogramm (millionstel Gramm), um ein individuelles Beschwerdebild zu verursachen. Wie Nesselausschlag (Urtikaria), Herzrhythmusstörungen, Bauchkrämpfen oder Blähungen, oder auch einen Migräneanfall, Regelbeschwerden und vielen anderen Gesundheitsstörungen, die häufig falsch diagnostiziert und vorschnell als psychosomatisches Leiden abgetan werden.

Histamin verursacht u.U. lebensbedrohliche (anaphylaktoide "life-threatening") Reaktionen

Wie kommt es zum anaphylaktischen Schock?

Nächtliche Attacken bei Tilt-Syndrom bzw. Tilt-Vaskulitis
Es handelt sich um nächtliche Funktionsstörungen beschädigter *Atmungsorgane, des beschädigten Autonomen Systems und der schwer beschädigten *Blut-Gefässe bei Tilt-Syndrom:
„Nächtliche Attacken“ bei Tilt-Syndrom sind Folge und Ausdruck von Histamin-Freisetzung durch toxische Substanzen während der Nacht-phase in entsprechenden Schlaf- und Wohnräumen.
Zudem kommt es bei Tilt-Syndrom nachts (durch Erschöpfung von Nebennieren, Schilddrüse und Nebenschilddrüsen) auch zu Unterzucker (Hypoglykämie), zu Tetanie (Krämpfen) und/oder Sauerstoffmangel (Hypoxie); auch Asthma und Herzinfarkt kommen (aus gleichen Gründen) häufig am Ende der Nacht oder zum frühen Morgen!

Eine Histamin-Intoleranz zu „de-sensibilisieren“, gilt als gravierender Kunstfehler. In die Blutbahn gelangtes Histamin kann tödlich Folgen haben (Histamin-Intoxikation).

Während Histamin an der Haut zu relativ harmlosen Symptomen wie Juckreiz und Quaddelbildung führt, kann in die Blutbahn gelangtes Histamin tödliche Folgen haben (Jarisch). Histamin verursacht u.a. lebensbedrohliche (anaphylaktoide) Reaktionen bereits in Attogramm1 (10-18 g)!
Histamin wird bei erworbener Histamin-Intoleranz u.a. auch und vor allem durch chemische und toxische Substanzen (bereits in geringsten Dosen!), durch Medikamente und Drogen, Säuren und alkalische Lösungen, durch Kälte, Wärme, Hypoxie, Druck, Traumen, UV-Licht etc. etc. freigesetzt, und in der Folge kommt es durch Aktivierung von Enzymkomplexen aus der Gefässmembran (Membranlipide) innerhalb von Minuten bis Sekunden zur Bildung von hochwirksamen weiteren Entzündungs-Mediatoren: PAF2 und Eicosanoiden, was dann zu lebensbedrohlichen Symptomen der Haut, des Gastro-intestinal-trakts, der kardio-vaskulären Organe oder der Atmung und -nicht zuletzt auch des zentralen Autonomen Systems führt.

Toxische, substanzabhängige Effekte:
Substanzabhängige toxische Schadwirkungen entstehen durch direkte Wechselbeziehungen der Chemikalie mit dem geschädigten Organ oder Organsystem im Sinne einer unerwünschten toxischen Reaktion. Sie entstehen häufig u.U. auch durch Giftung der Substanz im Stoffwechsel, sodass spezifische Organstörungen insbesondere des Autonomen Nervensystems, des Gefässsystems, des Bronchialsystems und der Lungen, des Hormonellen Systems, der Nieren oder der Leber etc. resultieren.

In einer jederzeit möglichen foudroyanten Verlaufsform entspricht das Krankheitsbild dann demjenigen einer bakteriell-toxischen Sepsis mit septischen Temperaturen, mit Kreislaufschock, Permeabilitätsstörungen und Flüssigkeitseinlagerungen bis hin zu Organversagen; es ist klinisch von einer (bakteriellen) Sepsis nur schwer zu unterscheiden und hat, unerkannt, eine ebenso schlechte Prognose.

Was sind Intoleranzen:
Pseudo-allergische Reaktionen sind dadurch charakterisiert, dass sie Allergien imitieren, immunologische Mechanismen jedoch nicht beteiligt sind. Im deutschen Sprachraum spricht man von Intoleranzen, im englischen von "Hypersensitivity".



Neurotoxizität

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